Weigand & Partner
Fragen und Antworten
Was Mandanten Weigand & Partner vor dem ersten Termin fragen: Kosten, Wechsel, Fristen, Digitalisierung, Rechtsform, Betriebsprüfung.
Antworten von Weigand & Partner
Was kostet die Steuerberatung bei Ihnen?
Die Vergütung richtet sich nach der Steuerberatervergütungsverordnung, die für jede Leistung einen Rahmen vorgibt. Wir nennen Ihnen vor dem ersten Auftrag den Betrag, mit dem Sie rechnen müssen, und vereinbaren für Buchhaltung und Lohn nach drei Monaten eine feste monatliche Pauschale. Das Erstgespräch von bis zu einer Stunde kostet nichts.
Wie läuft der Wechsel von meinem bisherigen Steuerberater ab?
Sie kündigen das bisherige Mandat, wir fordern mit Ihrer Vollmacht die Unterlagen und die DATEV-Daten an; der Datenübertrag zwischen DATEV-Kanzleien dauert wenige Tage. Der beste Zeitpunkt ist der Jahreswechsel, nach dem Jahresabschluss. Ein Wechsel mitten im Jahr geht auch, kostet aber einmalig Zeit für die Einarbeitung.
Muss ich meine Belege noch in Papier bringen?
Nein. Die meisten Mandanten fotografieren oder scannen ihre Belege in DATEV Unternehmen online, die Bankumsätze holen wir automatisch. Wer lieber Ordner bringt, kann das weiter tun; wir scannen dann selbst. Wichtig ist nur, dass die Belege vollständig bis zum 5. des Folgemonats bei uns sind.
Bis wann muss die Steuererklärung abgegeben werden?
Wenn wir Sie vertreten, gilt eine verlängerte Frist: Die Erklärungen für 2024 sind bis zum 30. April 2026 fällig, die für 2025 bis zum 1. März 2027. Ohne Steuerberater endet die Frist jeweils Ende Juli des Folgejahres. Wir führen für jedes Mandat eine Fristenliste und melden uns rechtzeitig, wenn Unterlagen fehlen.
Für welche Branchen arbeiten Sie?
Vor allem für Handwerk, Gastronomie, Einzelhandel, Ärzte und Zahnärzte, Ingenieurbüros und Vermieter mit mehreren Objekten. Wir betreuen keine Konzerne und keine Mandate mit Betriebsstätten außerhalb Europas; dafür verweisen wir Sie an Kollegen.
Einzelunternehmen oder GmbH: Was ist steuerlich besser?
Das hängt vom Gewinn, von der Entnahme und von Ihrer Haftungslage ab. Als Faustregel lohnt sich eine GmbH steuerlich erst, wenn dauerhaft mehr als rund 80.000 € Gewinn im Unternehmen bleiben können. Wir rechnen beide Varianten mit Ihren Zahlen durch, das dauert etwa zwei Stunden und kostet nach Zeit.
Was passiert bei einer Betriebsprüfung?
Das Finanzamt kündigt die Prüfung schriftlich an, meist mit zwei bis vier Wochen Vorlauf. Wir stellen die Unterlagen zusammen, stimmen den Termin ab und sind bei der Prüfung dabei; die Prüfung findet auf Wunsch in unseren Räumen statt. Über die Feststellungen verhandeln wir mit dem Prüfer, bevor der Bericht geschrieben wird.
Wie schnell antworten Sie auf Anfragen?
Auf E-Mails antworten wir innerhalb eines Werktags, mindestens mit einer Aussage, wann eine vollständige Antwort kommt. Telefonisch erreichen Sie Mo bis Do von 8 bis 17 Uhr und Fr bis 13 Uhr das Sekretariat, das Rückrufe innerhalb desselben Tages vermittelt.
Ihre Frage ist nicht dabei?
Rufen Sie an oder schreiben Sie. Sie bekommen eine Antwort von jemandem, der die Arbeit selbst macht.